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Asbestsanierung München nach TRGS 519: Sicher, dokumentiert, mit Festpreis

Sie haben Asbest in Ihrem Gebäude in München festgestellt oder vermuten welchen? REVICON ist Ihr nach TRGS 519 zertifizierter Fachbetrieb für Asbestsanierung in München und ganz Bayern. Wir analysieren, sanieren und dokumentieren jede Form von Asbest – von Asbestzementplatten am Dach über Floor-Flex-Bodenbeläge bis zu Spritzasbest in alten Industriegebäuden. Mit LAGetSi-anerkannter Sachkunde, eigenem Personal und lückenloser Behördenanmeldung.

  • TRGS 519 zertifiziert (LAGetSi-anerkannt)
  • Schwach und fest gebundener Asbest
  • Materialprobe & Laboranalyse
  • Behördenanmeldung übernommen
  • Lückenlose Dokumentation für Bauakte
  • Festpreis ohne Nachforderungen
Was ist Asbest?

Asbest in München – der unsichtbare Gesundheitsrisikofaktor in tausenden Bestandsgebäuden

Asbest war von den 1950er-Jahren bis zum endgültigen Verbot 1993 einer der meistverbauten Baustoffe in Deutschland – auch in München. Über 3.000 verschiedene Produkte enthielten Asbest: Dachplatten, Fassadenplatten, Bodenbeläge, Spachtelmassen, Fliesenkleber, Putze, Isolierungen, Brandschutzplatten. Ergebnis: In nahezu jedem Münchner Gebäude mit Baujahr vor 1995 ist mit Asbestrückständen zu rechnen – meist unsichtbar, oft jahrzehntelang unentdeckt.

Das Problem: Asbestfasern sind extrem fein, mit bloßem Auge unsichtbar und biopersistent – sie verbleiben nach Einatmen lebenslang in der Lunge und verursachen schwerste Erkrankungen. Asbestose, Lungenkrebs und das fast immer tödliche Pleuramesotheliom treten oft erst 20 bis 40 Jahre nach Exposition auf. In Deutschland sterben jährlich rund 1.500 Menschen an Asbest-Folgeerkrankungen – Tendenz steigend.

Eine fachgerechte Asbestsanierung in München nach TRGS 519 ist deshalb keine Option, sondern bei Verdacht zwingend erforderlich. Das gilt vor jedem Abbruch, jeder Entkernung, jedem Umbau und bei jeder Modernisierung im Bestand.

⚠️ Lebensgefahr bei Eigenarbeit

Unter keinen Umständen sollten Sie Asbest selbst entfernen, bearbeiten oder verändern. Schon einmaliges Atmen freigesetzter Fasern kann Jahrzehnte später zu Lungenkrebs führen. Asbestsanierung ist in Deutschland nur durch TRGS-519-zertifizierte Fachbetriebe wie REVICON erlaubt – alles andere ist strafbar und lebensgefährlich.

Asbest-Typen

Schwach gebundener vs. fest gebundener Asbest – das müssen Sie wissen

Die Unterscheidung ist entscheidend für Sanierungsverfahren, Kosten und Dringlichkeit.

Höchste Gefahr

Schwach gebundener Asbest

Faseranteil über 60 %. Setzt schon bei geringster mechanischer oder thermischer Belastung große Mengen Asbestfasern frei. Höchstes Gesundheitsrisiko. Erfordert sofortige Sanierung im Schwarzbereich mit Vollschutzanzug, Atemschutz P3 und Unterdruckhaltung.

  • Spritzasbest (Brandschutzbeschichtung)
  • Asbestpappe (Heizungsisolierung, Brandschutz)
  • Asbestschnüre und -dichtungen
  • Asbest-Leichtbauplatten (Innenausbau)
  • Nachtspeicheröfen mit Asbest-Innenisolierung
Bei Bearbeitung gefährlich

Fest gebundener Asbest

Faseranteil unter 15 %, eingebunden in Zement oder andere stabile Matrix. Im unbeschädigten Zustand vergleichsweise stabil. Wird jedoch bei Sägen, Bohren, Schleifen oder Brechen zur akuten Gefahrenquelle. Sanierung weniger aufwändig, aber dennoch TRGS-519-pflichtig.

  • Asbestzement-Wellplatten (Eternit-Dächer)
  • Asbestzement-Fassadenplatten
  • Asbestzement-Rohre (Abwasser, Lüftung)
  • Floor-Flex-Bodenplatten
  • Cushion-Vinyl-Bodenbeläge
  • Asbesthaltige Fliesenkleber & Spachtelmassen

Wichtig: Auch fest gebundener Asbest darf nicht selbst entfernt werden

Beide Asbest-Typen unterliegen der TRGS 519 und müssen von zertifizierten Fachbetrieben saniert werden. Auch eine vermeintlich „harmlose" Eternitplatte kann beim falschen Werkzeugeinsatz kritische Faserkonzentrationen freisetzen.

Typische Vorkommen

Wo Asbest in Münchner Gebäuden besonders häufig vorkommt

Münchner Bauten aus den 1950er- bis frühen 1990er-Jahren – Großteil des heutigen Bestandes – enthalten häufig Asbest in folgenden Bauteilen.

  • Asbestzement-Dachplatten – wellig, grau, oft an älteren Gewerbe- und Wohnbauten
  • Asbestzement-Fassaden – kleinformatige Schindeln, häufig an 60er/70er-Bauten
  • Floor-Flex-Bodenplatten – quadratische Platten mit Marmorierung, häufig in Büros, Schulen, Wohnungen
  • Cushion-Vinyl-Beläge – PVC-Boden auf Asbestpappe-Träger, häufig in Küchen, Bädern, Fluren
  • Fliesenkleber – grauer bis schwärzlicher Kleber unter Wand- und Bodenfliesen
  • Spachtelmassen – an Wand-Decke-Anschlüssen, an Rissen, an Türzargen
  • Brandschutz-Spritzasbest – an Stahlträgern in Hochhäusern und Industriebauten
  • Rohrisolierungen – um alte Heizungs- und Warmwasserleitungen gewickelt
  • Nachtspeicheröfen – ältere Geräte enthalten oft Asbest in der Innenisolierung
  • Putze – mineralische Putze aus den 60er/70er-Jahren
  • Asbestpappe – als Brandschutzschicht hinter Heizkörpern, Fensterbänken
  • Dichtungen – in Heizungsanlagen, Kaminen, Industrieaggregaten

Ihr Münchner Gebäude wurde vor 1995 gebaut?

Dann ist eine Asbest-Voruntersuchung vor jedem Umbau, jeder Sanierung oder jedem Abbruch dringend empfohlen. Wir kommen kostenlos zu Ihnen, prüfen verdächtige Bauteile und nehmen bei Bedarf Materialproben. Termin anfragen →

Sanierungsverfahren

Drei Verfahren der Asbestsanierung – welches passt zu Ihrem Projekt?

Nicht jeder Asbestbefund erfordert eine sofortige Komplettentfernung. Je nach Zustand, Lage und Nutzung gibt es drei rechtskonforme Sanierungsverfahren nach TRGS 519.

Verfahren Beschichten Räumlich trennen Entfernen
Vorgehen Versiegelung der Oberfläche Bauliche Abschottung Vollständiger Ausbau
Eignung Asbestzement-Dächer in gutem Zustand Spritzasbest in abgeschlossenen Bereichen Vor Umbau, Abbruch, bei Beschädigung
Dauer der Wirkung 5–15 Jahre, dann Erneuerung Bis zur nächsten Nutzungsänderung Dauerhaft – Asbest komplett entfernt
Kostenrahmen 15–35 €/m² 40–80 €/m² 45–180 €/m²
Empfehlung nur Zwischenlösung bei vorübergehender Nutzung nachhaltigste Lösung

Welches Verfahren für Ihr Münchner Gebäude wirtschaftlich und rechtlich sinnvoll ist, prüfen wir bei einer kostenlosen Vor-Ort-Besichtigung.

Schritt für Schritt

So läuft eine Asbestsanierung mit REVICON in München ab

Jede Asbestsanierung folgt einem strukturierten, TRGS-519-konformen Ablauf – vom ersten Verdacht bis zur Freimessung.

1

Erstberatung

Kostenlose Ortsbesichtigung mit TRGS-519-Sachkundigem – Erkennung verdächtiger Materialien direkt vor Ort.

2

Materialprobe

Entnahme von Proben unter Schutzbedingungen, Versand an akkreditiertes Labor, zertifiziertes Gutachten.

3

Sanierungskonzept

Wahl des Verfahrens, Schutzkonzept, Logistikplanung, Festpreis-Angebot mit verbindlichen Terminen.

4

Behördenanmeldung

14-Tage-Anzeige beim Gewerbeaufsichtsamt München, Vorlage aller Sachkundenachweise und Konzepte.

5

Schwarzbereich

Staubdichte Abschottung, Personen- und Materialschleuse, Unterdruckhaltung mit HEPA-Filter.

6

Asbest-Entfernung

Sanierung im Vollschutzanzug mit Atemschutz P3, staubmindernde Verfahren, kontrollierte Verpackung in BigBags.

7

Reinigung & Freimessung

Spezialreinigung des Schwarzbereichs, Faserkonzentrationsmessung in der Raumluft, Vergleich mit Grenzwerten.

8

Übergabe

Freigabeprotokoll, Entsorgungsbelege, Sanierungsdokumentation für Bauakte und Behörden.

Asbest erkennen

Wie Sie Asbest in Ihrem Münchner Gebäude erkennen

Eindeutig identifizieren lässt sich Asbest nur im Labor. Es gibt aber starke Verdachtsmomente, die Sie selbst prüfen können.

  • Baujahr vor 1995Asbest war bis 1993 in Deutschland zugelassen, Restbestände wurden bis 1995 verbaut. Alle Münchner Gebäude aus dieser Zeit sind verdächtig.
  • Wellige graue DachplattenEternit-typische Asbestzement-Wellplatten sind grau, leicht porös und wirken „gealtert". Häufig auf Garagen, Carports, Gewerbedächern.
  • Kleinformatige FassadenplattenSchindelförmige Asbestzement-Platten an Häuserfassaden – typisch für Münchner 60er- und 70er-Jahre-Bauten.
  • Floor-Flex-BodenbelägeQuadratische 25×25-cm-Platten mit marmorierter Optik, oft in Erdgeschoss-Fluren, Kellerräumen, Büros.
  • Cushion-Vinyl-BelägeGlatter, flexibler PVC-Boden mit dunklem Trägerpapier auf der Unterseite – das Trägerpapier ist die Asbestquelle.
  • Dunkler FliesenkleberGraue bis schwärzliche Kleberreste unter alten Wand- oder Bodenfliesen sind verdächtig.
  • Bröckelige SpachtelmassenSpachtelmassen an Decken-Wand-Anschlüssen oder Türrahmen können Asbest enthalten – besonders in 70er-/80er-Bauten.
  • Alte RohrisolierungenWickelisolierungen um Heizungsrohre, oft graue oder weißliche Manschetten mit Bandagen – höchster Verdacht.

Wichtig: Niemals selbst Proben nehmen!

Eine Materialprobe für die Asbestanalyse muss unter Schutzbedingungen entnommen werden – sonst setzen Sie potenzielle Fasern frei. Wir kommen kostenlos zu Ihnen nach München und nehmen die Probe fachgerecht.

Transparente Kosten

Was kostet eine Asbestsanierung in München?

Die Kosten variieren stark nach Asbest-Typ, Bauteil und Sanierungsverfahren. Hier sehen Sie typische Richtwerte aus realen Münchner Projekten.

Leistung / BauteilEinheitPreis ab
Asbestprobe & Laboranalysepro Probe85–180 €
Komplette Schadstoffvoruntersuchungpauschal350–900 €
Asbestzement-Dachplatten entfernenpro m²25–55 €
Asbestzement-Fassadenplatten entfernenpro m²35–75 €
Floor-Flex-/Cushion-Vinyl-Bodenpro m²50–90 €
Asbesthaltigen Fliesenkleber entfernenpro m²55–110 €
Spritzasbest entfernenpro m²90–180 €
Asbestpappe an Heizungsrohrenpro lfm45–95 €
Schwarzbereich-Einrichtungpauschal1.500–4.500 €
Freimessung Raumluftpro Messpunkt180–350 €
Entsorgung als gefährlicher Abfallpro Tonne280–450 €
Hinweis: Die Münchner Innenstadt mit eingeschränkten Containerstellplätzen, beengter Logistik und Verkehrssicherung kann die Kosten erhöhen. Für ein verbindliches Festpreis-Angebot kommen wir gerne zur kostenlosen Besichtigung vor Ort.

Asbest-Verdacht in Ihrem Münchner Gebäude?

Warten Sie nicht. Jede Bauarbeit an asbesthaltigen Materialien ohne Fachsanierung gefährdet Gesundheit und Recht. Lassen Sie sich von unseren TRGS-519-Sachkundigen kostenlos und unverbindlich beraten.

Häufige Fragen

FAQ zur Asbestsanierung in München

Asbestsanierung in München kostet typischerweise zwischen 45 € und 95 € pro Quadratmeter. Asbestplatten-Dächer liegen bei 25–55 €/m², Asbestböden bei 50–90 €/m², schwach gebundene Asbestprodukte bei 80–180 €/m². Hinzu kommen Schwarzbereich-Einrichtung (1.500–4.500 €), Schadstoffanalyse (350–900 €) und Entsorgung als gefährlicher Abfall (ab 280 €/Tonne). Für ein verbindliches Angebot vereinbaren Sie eine kostenlose Besichtigung.
Nein. Die eigenmächtige Entfernung von Asbest ist in Deutschland nach Gefahrstoffverordnung und TRGS 519 verboten und strafbar. Asbestsanierungen dürfen nur von Fachbetrieben mit TRGS-519-Sachkunde durchgeführt werden. Bei schwach gebundenen Asbestprodukten droht zusätzlich Lebensgefahr durch Faserfreisetzung. Auch das eigenmächtige Entsorgen ist verboten – Asbest gilt als gefährlicher Abfall.
Schwach gebundener Asbest (Faseranteil über 60 %) wie Spritzasbest, Asbestpappe oder Asbestschnüre setzt schon bei geringer Belastung Fasern frei und ist hochgefährlich. Fest gebundener Asbest (Faseranteil unter 15 %) wie Asbestzement-Platten ist nur bei mechanischer Bearbeitung (Sägen, Bohren, Brechen) gefährlich. Beide erfordern fachgerechte Sanierung nach TRGS 519.
Ja. Asbestsanierungen müssen mindestens 14 Tage vor Beginn beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt in München angezeigt werden (§ 7 GefStoffV). Bei Anzeigepflicht legen wir alle Unterlagen vor: Sanierungskonzept, Sachkundenachweis, Entsorgungsplan, Schutzmaßnahmen. Diese Behördenkoordination ist in unserem Festpreis enthalten.
Asbest lässt sich optisch nicht eindeutig erkennen. Verdachtsmomente in München: Gebäude vor 1995, wellenförmige graue Dachplatten (Eternit), Bodenbeläge mit dunklem Kleber (Cushion-Vinyl), Floor-Flex-Platten, Spachtelmassen, alte Rohrisolierungen. Eindeutigkeit gibt nur eine Materialprobe mit Laboranalyse – nehmen Sie diese niemals selbst, sondern lassen Sie sie von einem TRGS-519-Sachkundigen entnehmen.
Die Dauer hängt von Asbest-Typ, Fläche und Sanierungsverfahren ab. Kleine Sanierungen (z. B. Asbestkleber unter Wandfliesen in einem Bad) dauern 2–4 Werktage. Mittelgroße Projekte (Floor-Flex in einer Wohnung) 5–10 Werktage. Große Sanierungen (Dächer, ganze Gebäude) 2–8 Wochen. Hinzu kommt die 14-Tage-Anzeigefrist beim Gewerbeaufsichtsamt vor Beginn.
Bei direkter Sanierung in einer Wohnung müssen die Bewohner für die Dauer der Arbeiten ausziehen – aus Sicherheitsgründen. Bei Sanierung in angrenzenden Bereichen (z. B. Asbestzement-Fassade) können Mieter in der Wohnung bleiben, sofern wir staubdichte Abschottung herstellen. Wir beraten zur Mieterkommunikation und zur rechtlichen Situation.
Unser für Asbest eingesetztes Personal verfügt über die Sachkunde nach TRGS 519 Anlage 4C (großer Sachkundenachweis) – LAGetSi-anerkannt und behördlich bestätigt. Zusätzlich sind alle Mitarbeiter nach DGUV-Regel 101-004 (Arbeiten in kontaminierten Bereichen, ehemals BGR 128, Anlage 6A) ausgebildet. Mehr Informationen auf unserer Über-uns-Seite.
Ja – das ist unsere Spezialität. Wir koordinieren Asbestsanierung, Schadstoffsanierung, Entkernung und Totalabbruch aus einer Hand. Das spart Zeit, Schnittstellen und Kosten – und Sie haben nur einen Vertragspartner und eine durchgängige Dokumentation für die gesamte Baumaßnahme in München.